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Erlebnisbericht von Madlen

  •    Spaziergang auf den Landesgartenschaugelände
  •     Klettern
  •     Kochen
  •     Schwimmen im Badehaus
  •     Ausflug zum Kyffhäuserdenkmal
  •     Sommerfest
  •     Bowling


Klettern mit Jörg und André

Ich und noch weitere Studenten waren gemeinsam mit Jörg und André am Petersberg klettern. Der Kletterturm war ganz schön hoch. Für beide war es eine Premiere. Nachdem wir einen Klettergürtel bekommen hatten und mit einem Seil gesichert wurden, konnte es losgehen. André war sehr ehrgeizig. Nachdem es beim ersten Versuch nicht so gut geklappt hatte, versuchte er es erneut und konnte seine anfängliche Leistung verbessern. Dann war Jörg an der Reihe auch er wollte zeigen was er kann und er kletterte ganz gut. Der Kletterlehrer und wir anderen bewunderten die Leistung von beiden und ihren Mut ihre eigenen Grenzen zu überwinden. Nachdem die beiden so eine gute Leistung gezeigt hatte, versuchte ich auch zu klettern. Am Anfang hatte ich ziemliche Angst. Aber da mich die anderen angefeuert hatten, traute ich mir immer mehr zu und schaffte es im zweiten Anlauf bis nach oben. Alle klatschten als ich die Glocke erreichte. Das Klettern hatte allen viel Freude gemacht und es war ein schönes Erlebnis.


Treffen mit Matthias in Ilfeld

Mit Matthias und seiner Mutter war ich in Ilfeld wandern. Er hat eine schwere Autismusstörung und konnte deshalb leider nicht reden. Außerdem hat er autoagressives Verhalten gezeigt Er hat sich immer in die Hand gebissen. Deshalb hat ihm seine Mutter einen Teddy gegeben den er beißen kann wenn es ihm schlecht geht. Während der Wanderung begann Matthias Steine zu sammeln, die er dann wieder fallen ließ. Er war dadurch die ganze Wanderung über sehr ruhig .Frau Andrae erzählte mir dass ihr Sohn ihr bei der Gartenarbeit oft hilft. Als wir wieder zu Hause ankamen zeigte Matthias mir seine Hasen. Ich durfte ihn auch streicheln. Zu seinem Hasen hatte er eine ganz enge Verbindung. Er schaut regelmäßig nach ihm. Anschließend wurde ich zum Kaffee eingeladen. Matthias hatte Kaffee gekocht und es gab Kuchen, der sehr lecker war. Das harmonische Miteinander in der Familie war sehr gut und Matthias hatte auch seine Aufgaben bekommen.

Die gemeinsame Zeit im Autismusprojekt hatte mir sehr viel Spaß gemacht und ich konnte viele neue Freundschaften schließen und einiges über Menschen mit Autismus lernen.

Besonders gut gefallen, hatte mir auch die Ausstellung in der Sparkasse über die Gedichte, Zeichnungen, Figuren und Malereien von Menschen mit Autismus. Es war sehr interessant die Gedichte zu lesen, die von Menschen mit Autismus geschrieben wurden. Dadurch konnte man einen kleinen Einblick in ihre Gefühlswelt bekommen. In der Ausstellung waren auch Autisten als Ansprechpartner. Es war sehr interessant wie sie ihre Bilder beschrieben. Viele Zeichnungen waren sehr exakt gezeichnet, so hätte ich selbst nicht zeichnen können. Jedes Bild hatte seine Geschichte und den anwesenden Autisten machte es viel Freude diese den Zuschauern zu erzählen. Ohne diese Ausstellung hätte ich niemals gewusst welche Fähigkeiten in den einzelnen Personen stecken.

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