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Erlebnisbericht von Anne

Bei meinem ersten Einsatz bin ich sozusagen „ins kalte Wasser“ gesprungen. Ich war überrascht wie herzlich ich aufgenommen wurde und wie schnell ich mit den anderen in Kontakt kam. Schnell merkte ich wer welche Interessen hat und ich kam darüber gut ins Gespräch.

Wir haben monatlich unterschiedliche Einsätze geplant. Von Kochen, Spieleabenden, Spaziergängen, Bowlen oder gemeinsames Schwimmen im Badehaus war alles dabei.

Besonders sind mir die Kochabende in Erinnerung geblieben. Andreas hat uns meist schon im Vorfeld beim Einkauf der Zutaten unterstützt und dann aufgepasst, dass jedes Mal sein Lieblingsessen mit eingekauft wurde. Egal ob Studenten oder die Autisten, es war jeder eifrig dabei wenn es um die Zubereitung ging. Manchmal entstand sogar ein „kleiner Kampf“ wer welche Aufgabe übernimmt! Dadurch war jedes Mal für eine Menge Spaß gesorgt.

Durch meine Zeit im Autismus Verein habe ich viele nette Leute kennenlernen dürfen. Mit Sabine sind sogar außerhalb der Freizeitaktivitäten Treffen zu Stande gekommen. So kam es, dass ich sogar einen Teil ihrer Familie kennenlernte.

Die Zeit möchte ich wirklich nicht missen. Ich habe gelernt, dass sich Autismus in unterschiedlicher Art und Weise äußern kann und das sie ihr Leben doch sehr selbstbestimmt führen können. Das war mir anfangs nicht bewusst, denn ich wusste einfach zu wenig darüber. Es freut mich, dass das Projekt in der Zeit als ich da war, noch mehr Studenten gewinnen konnte. So können auch Autisten außerhalb von Nordhausen an Freizeitaktivitäten teilnehmen.

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